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FRIENDSHIP IS MY…CHICKENMAN! FR.27.12 @ YipYab

2013 war ein fantastisches Jahr.
Zeit Danke zu sagen. Ich applaudiere. Nicht gemäßigt wie Awardpublikum. Eher schnell und aufgeregt, wie ein Kolibriflügelschlag. Mit verzücktem Lächeln und ohne dass sich die Fingerspitzen dabei berühren. Dieses Jahr hat viele tolle neue Menschen in mein Leben gespült. Klar, ich kenn euch nur vom Weggehen, ausnahmslos besoffen und hab weder eure Telefonnummer, noch den Hauch einer Ahnung wo ihr wohnt und wer ihr wirklich seid – Aber egal! Die Tatsache, dass wir allesamt Säugetiere sind und uns alle freuen sobald der DJ »Ni**az in Paris« spielt, sollte als Fundament doch mehr als ausreichen um lebenslange Freundschaften darauf aufzubauen.

(»Ich steh’ auf Sauerstoff, das is irgendwie voll mein Ding..- « »..-WAS DU AUCH?! ICH LIEBE SAUERSTOFF, ABGEFAHREN!!!«)

2013 hat einem beachtlichen Teil meiner Freunde geholfen, per Videospiel die Grenzen ihrer bürgerlichen Existenz zu erforschen: Als GTA V rauskam, waren Leute wie mein Mitbewohner Adi über Wochen verschwunden, um sich eine kriminelle Karriere in den Straßen von Los Santos aufzubauen.

Von Zeit zu Zeit haben auch mein guter Freund Jakub und ich
(»Jizzy Hands J-CUP« & »Mack Daddy Marco Masterfuck«) ein paar erholsame Stunden in GTA. Die Seele baumeln lassen. Aufmüpfige Nutten per rechtem Haken zur Raison bringen, Düsenjäger Kidnappen und üben wie man Polizeihubschrauber mit Raketenwerfern vom Himmel holt. Erkenntnisse, die eines Tages im realen Leben durchaus wertvoll werden könnten, wenn mein exzessives Schwarzfahren einmal rechtliche Konsequenzen haben sollte.

Bis zu diesem Tag borge ich mir ein anderes Detail aus dem Leben der GTA Figuren für meine reale Existenz und erwache einfach immer wieder mal in voller Montur, samt Hose und Schuhen, zu neuem Leben. Oh ja. 2013 ist maßloses Trinken nämlich immer noch nicht bedenklich, sondern stylish und verwegen. #yolo. Und doch ist nicht alles in der Stadt beim alten geblieben: Die Ruby Bar ist zu. Während der lokale Absatz von trauerschwarzen Vans im Herbst durch die Decke ging, lernten grimmige Jugendliche mit »Gentrifizierung« ihr erstes mehrsilbiges Wort nach »Hurensohn« und »Augustiner«. Und wo zur Hölle kommen auf einmal all die beschissenen Burgerläden her? Haben hier sämtliche pfiffigen BWL-affinen Berufssöhne und -töchter die maroden Immobilien gescheiterter Bubble-Tea-Stores aufgekauft? (»WOA LECKER, schmeckt genau wie die in AMERIKA!!«)

Fickt euch alle. Die Scheiße wird genau eine Saison lang laufen und noch vor Ablauf des dritten Quartals 2014 seid ihr gezwungen die hinteren Räume an einen Szenefriseur zu vermieten. »Pfiffiges Gastrokonzept« mein Arsch.

Der Münchner Hauptbahnhof ist direkt das nächste städtebauliche Highlight des Jahres. Hier hängen mittlerweile mehr Krüppel und Versehrte ab als in Dresden ’45. Mehr Hüte auf dem Asphalt als auf den Köpfen. Ich schütt ein Paulaner Spezi auf den Asphalt in der Goethestraße/Ecke Landwehrstraße für die Jungs vom Arbeiterstrich vorm Hotel Mirabell.

München ist 2013 definitiv ein großes Stück mehr in seine Rolle als Großstadt hineingewachsen. Um welchen Preis, und wer den zu zahlen haben wird – keine Ahnung. Ich hoffe einfach ich bin gerade beim Pissen wenn die Rechnung kommt.

Bis dahin Danke. An Alle. Für Alles. Wir sehen uns.
Spätestens wenn der DJ »Ni**az in Paris« spielt.

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☞ Hip Hop || Bass
☞ Fr. 27.12.

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