HAZEXDena

HAZE mietz… D E N A

In ihren Songs sprengt Dena alle Genregrenzen. Von Hip Hop bis House reicht die Bandbreite der Genres, der sich die Musikerin bedient. Heraus kommt schwer hitverdächtiges Material. Spätestens seit sie auf Youtube mit ihrem Song ‚Cash, Diamond Rings, Swimmingpools’ einschlug wie eine Bombe, ist Dena eine Internetberühmtheit. Bereits davor sorgte sie mit Kollaborationen mit The Whitest Boy Alive, beim South By Southwest Festival (SXSW) oder im Vorprogramm von Das Racist, Kakkmaddafakka und LCDMF für Aufsehen. Dass sie in der Presse meistens fälschlicherweise als Rapperin bezeichtet wird, liegt daran, dass die meisten nur ihren bekanntesten Song gehört haben, sagt Dena.
Wir haben den neuen Stern am Independent Musikhimmel vor ihrem Auftritt beim on3-Festival zum Interview getroffen. Später gab sie einen Secret Gig für Haze im Edmoses. Die Fotos findet ihr unten.

Haze: Vor sieben Jahren kamst du von Bulgarien nach Berlin. Mittlerweile hängst du dort mit Leuten wie Erlend Øye oder den Jungs von den Kaiku Studios ab. Wie habt ihr euch kennen gelernt?

Dena: Wir haben uns in Berlin schon vor einigen Jahren über gemeinsame Freundeskreise kennengelernt. Dadurch hat sich dann auch die Zusammenarbeit ergeben – wir hatten auch gleiche Proberäume und Studios und sind uns dadurch immer wieder über den Weg gelaufen. Ja, so ist das dann passiert.

Haze: Jetzt ist der Hype da, internationale Blogs feiern dich ab, du hast viele Auftritte, wie beim South By Southwest dieses Jahr. Hat sich dadurch viel für dich verändert oder würdest du sagen, du bewegst dich ganz natürlich im Spotlight der Aufmerksamkeit?

Dena: Eigentlich ist es nicht wirklich ein krasser Unterschied. Ich freue mich einfach, dass ich jetzt endlich so viel spielen kann, wie ich will und mehr an meiner Musik arbeiten kann. Natürlich ist ziemlich viel los und ich habe auf einmal ziemlich viel mit Menschen aus der oberflächlichen Medienwelt zu tun, in der es ständig um „Events“ und „Marken“ geht. Ich fühle mich jetzt aber nicht so, als ob ich auf einmal in Hollywood gelandet wäre (lacht).

Haze: Es wird ja auch immer viel über dein hippes Aussehen gesprochen. Hast du eigentlich manchmal das Gefühl, von diesen Medienmenschen in irgendeine Rolle gedrängt zu werden?

Dena: Nein, ich habe ja dafür gearbeitet, dass ich wahrgenommen werde und zum Beispiel hier auf dem on3-Festival und später bei euch bei HAZE spielen kann. Ich gehe jetzt aber nicht so crazy ab, dass ich deswegen in jede Rolle schlüpfen würde. Meine Musik funktioniert ja auch dadurch, dass ich mir eine Gewisse Distanz zu dem ganzen Spektakel bewahrt habe. Ich würde es so sagen: Meine Sache ist Musik und alles andere ist nebensächlich.

Haze: Wie kann man sich den Produktionsprozess deiner Songs vorstellen? Machst du alles selbst oder sind viele andere beteiligt?

Dena: Eigentlich habe ich bei allen meinen Songs einen Singer-Songwriter Approach. Egal in welches Genre sie dann am Ende passen. Also ganz konkret: Ich schreibe die Texte und arrangiere die Beats, die Tracks mit Beats, Basslines, Chords usw. bringe ich dann zu Jonas (Jonas Verwinjen von den Kaiku Stidios Anm. d. Red) ins Studio. Er übernimmt den größten Teil der Frickelei und sorgt dafür, dass die Tracks fett klingen.

Haze: Drei Songs gibt es im Moment von dir. Wir sind gespannt: Wann kommt dein Debutalbum?

Dena: Hoffentlich bald (lacht) – im nächsten Jahr wahrscheinlich.

Hier sind die Fotos von Denas Secret Gig bei HAZE im Edmoses. Fotos von ihrem Auftritt bei on3 findet ihr hier.

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